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Gynäkologisch Wöörlist

Wiss doch: In’t Deernicum snackt wi mit Se jümmers so, dat Se allens verstaht. Un för allens, wat mit Gynäkologie to doon hett, geiht dat ok op Platt.

Geern wöörn wi Frömdwöör, de Se nakieken wüllt, ok op Platt verkloren. Man wi doot dat nich, denn vele sünd ut dat Latiensche övernahmen, un de to översetten, bringt wenig. Anner Wöör gifft dat ganz eenfach so op Platt nich. Verstaht Se also bidde, wenn wi de wichtigsten Wöör hier op Hooch verkloort.

Abstrich

Entnahme kleinster Gewebeteile der Gebärmutterschleimhaut bzw. am Gebärmutterhals, z. B. zur Entdeckung von Infektionen oder Krankheiten.

Amenorrhoe

Ausbleiben der Periodenblutung.

Anamnese

Vorgeschichte (Erkrankungen und Operationen) eines Patienten in Bezug auf seine aktuelle Erkrankung.

Cervix

Der Gebärmutterhals. Die Verbindung zwischen Gebärmutter (Uterus) und der Scheide (Vagina). Er ragt als unterer Teil der Gebärmutter bis in die Scheide (Vagina) hinein. Seinen sichtbaren Teil nennt man Portio.

Dysmenorrhoe

Schmerzen während der Regelblutung (Menstruation). Wenn sie auftreten, ist eine Untersuchung beim Frauenarzt ratsam.

Eizelle

Weibliche Keimzelle, aus der nach Befruchtung durch ein Spermium ein Embryo entsteht.

Endometriose

Die Endometriose ist eine häufige, gutartige, chronische Erkrankung, bei der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle (ektop) vorkommt. Wie die normale Gebärmutterschleimhaut verändert sich auch die ektope Gebärmutterschleimhaut während des Menstruationszyklus. Die Endometriose tritt meist im unteren Bauch- bzw. Beckenraum auf. Häufig sind dabei die Eierstöcke betroffen. Das Beschwerdebild ist nicht eindeutig und reicht von keinen Beschwerden bis zu starken Schmerzen vor der Menstruation und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Die Endometriose ist ein häufiger Grund für Unfruchtbarkeit. Die Diagnose einer Endometriose kann nur durch eine Bauchspiegelung erfolgen, bei der gleichzeitig die Endomerioseherde operativ entfernt werden können. Eine medikamentöse Nachbehandlung ist bei Kinderwunsch meist notwendig.

Endometrium

Die Gebärmutterschleimhaut.

FSH

Follikel-stimulierendes Hormon, ein von der Hirnanhangdrüse ausgeschüttetes Hormon; es unterstützt Wachstum und Entwicklung der Eizellen.

Follikel

Flüssigkeitsgefülltes Bläschen mit der Eizelle (“Eibläschen”) im Eierstock.

Fertilität

Fruchtbarkeit. Allgemein: Fähigkeit zur Fortpflanzung.

Gelbkörper (Corpus luteum)

Entsteht im Eierstock nach dem Eisprung aus dem Follikel.

Gestagen

Weibliches Geschlechtshormon. Das körpereigene Gestagen ist das Progesteron, das im Verlauf des Monats-Zyklus in unterschiedlichen Mengen produziert wird. Auch Antibabypillen enthalten Gestagene.

LH

Luteinisierendes Hormon; induziert in der Zyklusmitte die Ovulation.

Menarche

Die erste Regelblutung (Menstruation), mit der die Geschlechtsreife beginnt. Sie tritt meist zwischen dem 12. und 15. Lebensjahr auf.

Menstruation

Die Monatsblutung bei der Frau.

Myom

Gutartige, aus Muskelgewebe bestehende Geschwulst in der Gebärmutter.

Östrogen

Weibliche Geschlechtshormone, die in Abhängigkeit vom Zyklus gebildet werden. Die Produktion beginnt in der Pubertät und lässt in den Wechseljahren (Klimakterium) nach.

Ovarien

Die Eierstöcke, in denen die weiblichen Geschlechtshormone gebildet werden – hauptsächlich die Östrogene und Gestagene.

Ovulation

Eisprung; die Eizelle verlässt den Eierstock und tritt in den Eileiter über.

Portio

In die Scheide hineinreichender Teil des Gebärmutterhalses. Hier entnehmen wir die Abstriche für die Krebsvorsorge, weil hier der Gebärmutterhalskrebs entstehen kann.

Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Beschwerden, die einige Tage vor der monatlichen Blutung (Menstruation) beginnen und meist mit dem Einsetzen der Blutung verschwinden. Der Zusammenhang der verschiedenen Beschwerden (Kopf-, Rücken- und Brustschmerzen, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit) mit dem Zyklus lässt sich durch Aufzeichnungen ermitteln.

Progesteron

Gelbkörperhormon; es bereitet das Endometrium auf die Einnistung des Embryos vor und erhält eine Schwangerschaft.

Prolaktin

Ein in der Hirnanhangsdrüse produziertes Hormon, das vor allem für das Wachstum der Brustdrüse in der Schwangerschaft und die Milchbildung in der Stillperiode verantwortlich ist.

Sonografie

Ultraschalluntersuchung.

Spekulum

Instrument, in der Form ähnlich einem Entenschnabel, das zur Untersuchung in die Scheide eingeführt wird.

Uterus

Gebärmutter.

Vagina

Scheide. Verbindung zwischen der Vulva und der Gebärmutter (Uterus).

Zyste

Ein gutartiger, mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum. Zysten können z. B in den Eierstöcken auftreten.

Zyklus

Der Monatszyklus wird von den Hormonen Östrogen und Gestagen gesteuert und dauert von einer Regelblutung (Menstruation) bis zur nächsten durchschnittlich 28 Tage. In jedem Zyklus bereitet sich die Gebärmutterschleimhaut auf eine Schwangerschaft vor. Bleibt eine Befruchtung aus, wird die Schleimhaut wieder abgebaut und mit der Regelblutung ausgestoßen. Dann beginnt der Zyklus wieder von vorne.

Deernicum - die gynäkologische Praxis von Dr. Thorsten Maas - der Frauenarzt Ihres Vertrauens in der Region Büdelsdorf, Kiel, Hamburg, Rendsburg, Eckernförde - ist Mitglied im Berufsverband der Frauenärzte